Lansinoh - Dedicated to breastfeeding mothers
  Erfahrungsberichte  
 
 

Judith, 26 aus Berlin
Wir haben Judith 2010 in einer Stillgruppe getroffen und sind mit ihr ins Gespräch gekommen:

„Ich bekam schneller wunde Brustwarzen als die Milch einschießen konnte. Das war wirklich unglaublich. Mein Baby war fit und durstig und saugte gleich nach der Geburt wie ein Profi, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Aber außer den paar Tröpfchen Vormilch war da einfach noch nicht viel und die Brustwarzen waren diese Belastung natürlich noch nicht gewöhnt. Ich wusste, dass es wichtig ist, das Baby anzulegen, um den Milcheinschuss durch das Saugen anzuregen. Aber wie empfindlich die Brustwarzen sind, das habe ich nicht geahnt. Nach zwei Tagen hatte ich rissige, teilweise blutige Brustwarzen und das saugende Baby hat jeden Heilungsprozess zunichte gemacht. Ich bekam dann die ersten Tipps, teilweise aus Büchern: mit Muttermilch betupfen oder an der Luft trocknen lassen. Ich habe auch Traubenzucker auf der Wunde versucht. Das half alles überhaupt nicht. Meine Hebamme gab mir dann eine Probe Lansinoh HPA® Lanolin und das war wirklich wie eine Erlösung. Der Schmerz wurde sofort gelindert, es war einfach ein angenehmer Schutzfilm auf der Haut. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie schnell dann alles besser war. Ich glaube, nach einem Tag war die Rissigkeit schon gestoppt und nach einer Woche war das Thema erledigt. Die Milch floss ja mittlerweile auch gut, das Baby saugte nicht mehr so gierig, sondern nuckelte jetzt genüsslich an der Brust. Im Nachhinein muss ich sagen, ich bin der Hebamme unendlich dankbar, dass sie mit dieser Probe Lansinoh ankam. Als unerfahrene Jungmutter hatte ich keine Ahnung, was helfen könnte, und gleichzeitig will man ja dieses kleine Kind stillen. Ich war wirklich hin und her gerissen zwischen diesem Wunsch, das Kind zu stillen, und diesem Schmerz, der es mir fast unmöglich machte, das Kind anzulegen. Ich kann verstehen, wer in diesem Moment denkt, ich stille lieber ab. Es ist gut zu wissen, dass etwas so schnell helfen kann wie Lanolin, dann fegt man diesen Gedanken vom Abstillen ganz schnell vom Tisch. Ich hoffe, dass viele Frauen rechtzeitig davon erfahren, deshalb gebe ich euch auch meinen Bericht für eure Website.“

 
     
  Sabine, 35 aus Freiburg
Sabine haben wir mit Töchterchen Lisa auf einem Babykongress halb beruflich, halb privat getroffen. Hier ist ein Auszug aus einem Gespräch mit ihr.

„Ich weiß noch genau, wie ich am Anfang verblüfft war, wie groß die Auswahl an Stilleinlagen ist. Damit habe ich mich vor Lisa nie beschäftigt. Ich habe die bekannteren Marken ausprobiert. Aber entweder die Stilleinlagen hatten eine unpassende Form, waren zu klein oder zu dick, dass man sie gleich unter der Kleidung sehen konnte oder die konnten die Milch nicht richtig aufsaugen. Das Unangenehmste war, wenn Lisa an einer Brust trank und die andere Brust parallel lief und lief. Ich hab richtig gespürt, wie die Milch an der Stilleinlage vorbeifloss, also nicht schnell genug aufgenommen wurde. Die Brust fühlte sich danach oft nass an.

Ich bin in der Zeit mit Lisa immer zum Eltern-Kind-Frühstück gegangen und dort erzählte mir eine Mutter – die hatte wahnsinnig viel Milch –, dass die einzige Stilleinlage, die ihre Überproduktion schlucken konnte, die Lansinoh Stilleinlagen sind. Das war's auch schon. Die habe ich ausprobiert und nie wieder andere verwendet: Die sind groß genug und gleichzeitig ganz dünn und diskret. Die saugen unheimlich schnell auf und man hat ein trockenes Gefühl. Das war überhaupt das Beste.“

 
     
  Rahel, 32 aus Gütersloh
Rahel hat uns geschrieben und einen interessanten Bericht über Ihre Stillschwierigkeiten verfasst. Sie hat uns erlaubt, ihn hier in Auszügen abzudrucken.

„Hallo Lansinoh-Team!

Mein Sohn Paul ist drei Monate alt und verweigert neuerdings ständig die Brust. Bis jetzt hat alles super geklappt. Paul kommt etwa alle drei Stunden. Am Anfang waren meine Brustwarzen empfindlich, da hatte ich aber schon Lansinoh gekauft, weil ich das Zaubermittel von meinem Großen kannte. Jetzt habe ich aber das Problem, dass Paul kurz andockt, rumzappelt, eine Minute saugt, dann wieder loslässt und schreit. Es ist total anstrengend und meine Brustwarzen sind von diesem Gezerre und Ansaugen schon ziemlich überstrapaziert. Ich nehme auch jetzt Lansinoh, damit die Haut geschmeidig bleibt. Zum Glück hilft das, Schlimmeres zu vermeiden. Aber ich bin ratlos, warum der Kleine so aufgeregt an der Brust saugt. Es ist wirklich selten entspannend, eigentlich im Moment nur nachts, da trinkt er länger und auch friedlich ...“

Wir haben Rahel geantwortet, dass um den dritten Monat herum Babys häufiger in einen so genannten Stillstreik zu treten scheinen. Die Babys nehmen mehr wahr und reagieren sensibler auf alles, was um sie herum geschieht. Daher auch der Unterschied zwischen Stillen tagsüber und nachts. Es scheint, dass sich die aufgeregten Säuglinge nachts besser entspannen und daher auch ruhiger saugen. Unser Tipp: In ruhigen Situationen stillen, Rückzugsmöglichkeiten suchen, z.B. zu Hause ins Schlafzimmer gehen, statt neben den spielenden Geschwistern zu stillen. Das unruhige Kind zum Schlafen bringen, eventuell häufiger im Grünen spazieren fahren (ohne Einkaufsrummel und Straßenlärm), damit das Kind zur Ruhe kommt. Schlaf ist oft die Lösung des Problems.

Wenn das Kind an der Brust zerrt und schreit, besser aufhören und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal probieren. Die Erfahrung zeigt, dass direkt nach dem Schlaf das Anlegen ruhiger verläuft. Ein drei Monate altes Baby schläft über den Tag verteilt etwa vier Mal, eine Wachphase beträgt selten länger als drei Stunden.

Auch wenn es den Anschein erweckt, als ob das Kind tagsüber kaum etwas zu sich nimmt, die Kleinen können innerhalb einer Minute erstaunlich viel trinken. Insgesamt stimmt die Tageszufuhr, wenn das Kind gedeiht und etwa fünf bis sechs nasse Windeln in 24 Stunden fällig werden.

Trotz aller guten Tipps: Wenn ein Stillstreik länger als eine Woche währt, ist das sehr anstrengend. Je nach eigener Geduldsverfassung sollten Sie früher oder später mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin Kontakt aufnehmen, auch wenn sie sich schon vor einigen Wochen verabschiedet hatten. Es kann immer wieder Situationen geben, wo das Gespräch mit und die Unterstützung von Profis notwendig werden. Keine Scheu, sie wird Ihnen gerne helfen.

Rahel hat uns Wochen später noch einmal geschrieben:

„Hallo Lansinoh Team,

Ich wollte mich bei Ihnen bedanken für die guten Tipps. Ich glaube tatsächlich, dass Paul in einem Stillstreik war. Denn jetzt nach etwa zwei Monaten läuft alles prima. Die schlimmste Phase dauerte genau 10 Tage, danach hat er manchmal gestreikt und eine Mahlzeit ausgelassen oder verzögert. Ich habe übrigens ziemlich schnell mit meiner Hebamme Kontakt aufgenommen. Sie riet vor allem auch dazu, es nicht ewig zu versuchen, wenn Paul gerade nicht will. Sondern abzuwarten und einen ruhigeren Moment nutzen. Die Sorge ist halt immer, dass er nicht satt wird. Als ich dann dank Hebamme und euch weniger besorgt war, dass er nicht trinkt, habe ich mich mit den manchmal sechs (!) Stunden währenden Stillpausen mit x Anlegeversuchen abgefunden. Das Gute war, dass er, wenn er dann endlich bereit war zu trinken, wirklich ordentlich dran blieb. Dann waren wir alle erleichtert. Die ganze Familie hat schon mitgefiebert, wann der Dicke endlich wieder brav trinkt. Übrigens, propper und rosig war er die ganze Zeit – trotz Stillstreik. Das war natürlich auch unheimlich beruhigend. Um einen Milchstau zu vermeiden, habe ich gelegentlich etwas abgepumpt, mit eurer Handmilchpumpe. Echt handlich, kann ich auch nur weiterempfehlen.

Danke für alles, Rahel“

 
     
 
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