| |
Es
gibt heutzutage viele Gerüchte übers
Stillen. Wir von Lansinoh möchten
Ihnen mit den unten stehenden Fragen
und Antworten einen ersten Rat geben
und Sie damit ermutigen, Ihr Kind zu
stillen, bzw. weiter zu stillen - auch
wenn es Ihnen Probleme bereiten sollte.
Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen
und für ausführlichere Informationen
an Ihre Hebamme oder Stillberaterin. |
|
| |
Frage: Werden
meine Brustwarzen durch das Stillen
automatisch wund? |
|
| |
Antwort: Antwort:
Die meisten Mütter reagieren beim
ersten Stillen sehr sensibel, da der Bereich
um die Brustwarze eine sehr empfindliche
Stelle ist und das Stillen eine noch ungewohnte
Erfahrung ist. Eine Ursache von wunden
Brustwarzen kann eine falsche Anlegetechnik
sein. Bitte informieren Sie sich bei
Ihrer Hebamme oder Stillberaterin und Büchern
oder Videos über die korrekte Anlegetechnik.
Es gibt auch eine Reihe anderer Gründe
für wunde Brustwarzen, wie z.B. sehr
trockene Haut, die Verwendung mancher Seifen
oder Cremes oder ständig nasse, aufgeweichte
Haut. Falls Ihre Brustwarzen wund sein
sollten, benutzen Sie Lansinoh
Lanolin Salbe für diese schmerzhafte
Verletzung. Das Prinzip der sogenannten
feuchten Wundheilung lindert Ihre Schmerzen
und macht das Weiterstillen deutlich angenehmer.
Lansinoh Lanolin Salbe ist die reinste
und sicherste Lanolinsalbe weltweit und
enthält garantiert keine Konservierungsmittel,
Antioxidantien oder Farb- und Duftstoffe.
Die Salbe muss vor dem Stillen nicht abgewaschen
werden. |
|
| |
F: Warum
schwellen meine Brüste übermäßig
an? |
|
| |
A: Die
Brüste schwellen manchmal in den ersten
Tagen des Stillens übermäßig
an. Das liegt daran, dass sich Milch, Blut
und andere Flüssigkeiten in ihrer
Brust sammeln und diese dann unangenehm
spannt. Sie können zur
Linderung der Schwellung eine kalte Kompresse
auf ihre Brust legen und diese rund 20
Minuten vor dem Stillen durch eine warme
Kompresse ersetzen. Einige Mütter
drücken eine kleine Menge Muttermilch
in einen Teelöffel aus, bevor das
Baby dann zum Stillen an die Brust kommt.
Eine alte und bewährte Methode sind
Umschläge aus kalten Wirsingkohlblättern.
Legen Sie diese Blätter einfach in
Ihren BH. |
|
| |
F: Woher
weiß ich, dass mein Baby genug
Milch bekommt? |
|
| |
A: Es
gibt keine hundertprozentig sichere Methode,
um festzustellen, dass ihr Baby genug Milch
bekommt. Aber wenn ihr Baby kontinuierlich
zunimmt, aufmerksam ist und eine gesunde
Hautfarbe hat, sind das Indikatoren, die
für eine ausreichende Milchaufnahme
sprechen. Sechs nasse Windeln und ab dem
vierten Tag mindestens drei Windeln mit
Stuhlgang sind ebenfalls ein Zeichen ausreichender
Nahrungsaufnahme. |
|
| |
F: Wie
oft sollte ich mein Baby stillen? |
|
| |
A: Ein
neugeborenes Baby sollte rund acht bis
zwölf Mal innerhalb eines Zeitraums
von 24 Stunden gestillt werden. Neugeborene
haben einen kleinen Magen und können
deshalb nicht so viel Muttermilch auf einmal
zu sich nehmen. Deswegen sollten diese
Babys anfänglich öfter gestillt
werden. Babys haben manchmal regelrecht
festgesetzte Stillzeiten, in denen sie
für
einige Stunden abwechselnd trinken und
schlafen möchten. Wenn
Sie sich danach richten, wird Ihr Körper
einfach die benötigte Muttermilch
je nach Bedarf produzieren. Einige Babys
müssen sogar alle drei Stunden zum
Stillen geweckt werden.
|
|
| |
F: Was
ist, wenn ich nicht genug Milch produziere? |
|
| |
A: Viele
Mütter sind der Meinung, sie hätten
nicht genügend Milch und hören
dann mit dem Stillen auf. Aber: Nur rund
1 Prozent aller Mütter haben wirklich
zu wenig Milch um zu Stillen! Die Produktion
von Muttermilch ist auf die Bedürfnisse
des Babys abgestimmt. Je mehr Sie stillen,
desto mehr Muttermilch wird zur Verfügung
gestellt. Es ist normal, dass ihr Baby
anfänglich alle zwei Stunden gestillt
werden möchte und nur in der Nacht
eine längere Pause macht, da Muttermilch
recht schnell und einfach verdaut werden
kann. Einige Mütter versuchen die
Milchproduktion anzuregen, indem sie das
Baby ermutigen, öfter an die Brust
zu gehen. Andere Frauen benutzen jede Brust
mindestens zweimal bei jedem Stillen für
einen Zeitraum circa von 48 Stunden. Ihre
Hebamme oder Stillberaterin kann Ihnen
hier hilfreiche Tipps geben.
|
|
| |
F: Muss
ich mit beiden Brüsten stillen? |
|
| |
A: Wenn
Ihr Baby noch klein ist, kann es sein,
dass es nur mit einer Brust beim Stillen
zurecht kommt. Sie sollten darauf achten,
dass Ihr Baby die Brust leer saugt, damit
es auch die dickflüssigere Milch bekommt,
die reich an Proteinen und Fett ist. Wenn
Sie Ihrem Baby nach der ersten Brust die
zweite Brust anbieten, kann es sein, dass
Ihr Baby mehr von der durstlöschenden
Vormilch haben möchte, da diese von
der Konsistenz dünner ist. Wenn Sie
nur mit einer Brust stillen, benutzen Sie
beim nächsten Mal die andere Brust,
um die Milchproduktion konstant aufrecht
zu erhalten. |
|
| |
F: Kann
ich stillen wenn ich nicht zuhause
bin? |
|
| |
A: Viele
Frauen kombinieren das Stillen sehr erfolgreich
mit dem Arbeitsleben. Dies erfordert allerdings
ein wenig Planung und Kompromissbereitschaft.
Ihr Körper ist darauf eingestellt,
Milch zu produzieren, wenn ihr Baby diese
braucht. Wenn es Ihnen nicht möglich
ist, das Baby am Arbeitsplatz zu stillen,
müssen Sie die Milch abpumpen und
aufbewahren. Ihr Partner kann dann das
Füttern mit Ihrer Muttermilch übernehmen,
wenn es nötig sein sollte. Lansinoh
bietet Ihnen Ihnen als Hilfe eine moderne
Handmilchpumpe zum sanften und effektiven
Abpumpen an. Zur Aufbewahrung der abgepumpten
Muttermilch eignen sich Lansinoh Muttermilchflaschen
und Lansinoh Muttermilchbeutel besonders
gut. |
|
| |
F: Warum
fühlt sich mein Mann beim Stillen
ausgegrenzt? |
|
| |
A: Manchmal
fühlen sich Väter beim Stillen
ausgegrenzt, weil sich die Mutter hauptsächlich
dem Kind zuwendet und zu ihm eine intensive Beziehung
aufbaut. Die Natur hat vorgesehen, dass
das Stillen die Aufgabe der Frau ist. Daran
lässt sich nichts ändern.
Der Vater kann allerdings bei anderen Tätigkeiten,
wie Spazieren gehen, auf dem Arm tragen,
Baden oder Umziehen, ebenso eine enge Bindung
zu dem Baby aufbauen. Wenn das Baby unruhig
ist, kann der Vater das Kind auf den Arm
nehmen und dadurch Geborgenheit, Ruhe und
Sicherheit vermitteln. Wenn er sich das
Kind auf die nackte Brust legt, entsteht
auch ein enger Hautkontakt, der zur
Bindung beiträgt. |
|
| |
F: Wie
kann ich meine Brust auf das Stillen
vorbereiten? |
|
| |
A: Anfänglich
wurde geglaubt, dass die Brustwarzen für
das Stillen hart und unempfindlich gemacht
werden müssen. Mittlerweile weiß man,
dass dies die Brustwarzen verletzen kann.
Deswegen raten wir von dieser Methode ab.
Wenn Sie einen trockener Hauttyp haben
oder die Brustwaeze spannt und schmerzt,
dann kann es sehr sinnvoll sein, Lansinoh
Lanolin Salbe auch schon in der Schwangerschaft
zu vewenden. Ihre Haut wird unter der Salbe
weich und geschmeidig. Dies sind gute Voraussetzungen
für eine erfolgreiche Stillzeit. Wenn
Sie zu flache Brustwarzen oder Hohlwarzen
haben sollten, so empfehlen wir Ihnen,
sich fachmännischen
Rat bei Ihrer Hebamme, Stillberaterin oder
einer anderen Expertin zu holen. So können
Sie lernen, wie das Baby richtig angelegt
werden kann und wie es auch bei ihrer Brust
optimal gestillt werden kann. |
|
|